Things to Come – erfolgreicher Start im Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale)

Eine Film-Installation zu László Moholy-Nagy und seinen Partnerinnen Lucia und Sibyl
von Angela Zumpe, Skript Oliver Held, Musik: Ilja Coric
Interview auf radiocorax

© paste up production © Michael Deutsch

Sneak Preview

© Tatlin Turm: Courtesy of Marek Budzynski, Lutz Becker, 1941, „Der Berliner Funkturm“, Bundesarchiv, Bestand Film: B-110173, »Ein Mittagessen in Jenaer Glas« 1934 Schott Archiv, © paste up production 2019 https:/

Lucia Moholy: Sina Wilke
Sibyl Moholy-Nagy: Verena Walden
László Moholy-Nagy: Florian Denk
Franz Schulz: Marc Philipp
Als Gast: Linde Fulda als Lady Asquith

Weitere Termine im Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale)
Videoparcour im Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale)

23.06.- 25.8.2019 im Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale)
02.10. – 02.12. 2019 Lyonel-Feininger-Galerie Quedlinburg
13.12.2019 – 12.01.2020 Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau

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Die Film-Installation THINGS TO COME thematisiert in 12 Szenen Ereignisse aus dem Leben des BAUHAUSlehrers László Moholy-Nagy und seinen Partnerinnen Lucia und Sibyl zwischen 1929 und 1935. Auf mehreren Projektionsflächen im Raum wird die Geschichte präsentiert.

Es ist die Geschichte eines visionären Lichtdesigners, der am Massengeschmack des Kinopublikums scheitert. Inspiriert von Entwürfen László Moholy-Nagys, dem experimentellsten unter den Bauhaus-Künstlern, werden mit Projektoren und Lichtquellen Strukturen und Bilder auf Flächen im Raum verteilt. Mit heutiger Digitaltechnik werden Momente aus Moholy-Nagys bewegtem Leben in jenem Stil umgesetzt, die dem Künster in den 1930er Jahren als das Kino der Zukunft vorgeschwebt haben mag. Die Szenen sind als Licht-Bild-Ton-Inszenierung mittels Projektion im Raum angeordnet, die das Publikum in einem Parcour durchwandert.

Zugleich ist THINGS TO COME die Geschichte der beiden Ehefrauen des Künstlers, Lucia und Sibyl. Lucia hatte László Moholy-Nagy bei seiner Berufung ans Bauhaus 1923 zunächst nach Weimar, dann nach Dessau begleitet und mit ihm gemeinsam die Fotogramme entwickelt und maßgeblich bei den theoretischen Schriften mitgewirkt. Sibyl lernte László 1931 in Berlin kennen, folgte ihm ins Exil nach London und wanderte mit ihm 1937 in die USA aus.

Angela Zumpe – Und die Geister nehme ich mit


Persönliche Geschichte der Berliner Künstlerin Angela Zumpe, die nach der deutschen Wiedervereinigung als Professorin für Audiovisuelle Medien an die Hochschule Anhalt nach Dessau kommt. Das Buch schildert den Fachbereich Design in einer Zeit von Aufbruch, Umbruch und Gründung wie auch zwanzig Jahre Lehre und Leben beim und mit dem Bauhaus. Mit einem Text von Bazon Brock zur Biografie der Künstlerin.

Text zum Buch von Harald Theiss Kunsthistoriker und Kurator

Angela Zumpe is a filmmaker, media artist, and painter. In “Und die Geister nehme ich mit …” she tells her personal story, as well as her encounter with the Bauhaus in Dessau after German reunification – a time of change, new beginnings, and new foundations. In 1998, Angela Zumpe followed the call to the Anhalt University of Applied Sciences and became Professor for Visual Media in the Department of Design, where she helped shape new ways of life and teaching.

This publication is a fragmentary autobiography in images and, with its workshop-style report, establishes numerous references to the historical Bauhaus, since, to this day, the design approaches to form and material have lost none of their validity. Thus, the author also reflects on the current educational system and possible spaces for creative thought spaces – then and now. At the same time, she documents her artistic development, which she has continued to advance over the years in Dessau. With a text by Bazon Brock on the artist’s biography.